Vier Wochen Heimaturlaub
Jedes Jahr verbringen wir vier Wochen in der Heimat, um Familie und Freunde zu besuchen und wichtige Termine wie ärztliche Kontrollen wahrzunehmen.
Dieses Jahr haben wir unseren Aufenthalt ganz bewusst im September geplant: Wir sind zur Hochzeit von Claudia und Roy eingeladen! Ein ganz besonderer Anlass, der unsere Zeit in der Schweiz zu einem echten Highlight macht.
Bauernmarkt-Bummel in Huttwil
Da an diesem Wochenende in Huttwil auch ein grosser Bauernmarkt stattfindet, lassen wir es uns nicht nehmen, diesen ausgiebig zu durchkämmen. Es ist ein schöner Kontrast zum Festabend und eine tolle Gelegenheit, die regionalen Spezialitäten und das Handwerk der Heimat zu geniessen.
Die feierliche kirchliche Trauung findet in der wunderschönen Reformierten Kirche Dürrenroth statt. Nach dem Ja-Wort wird das frisch vermählte Paar von der gesamten Hochzeitsgesellschaft zum Romantik Hotel Bären begleitet. Es ist ein herrlicher Anblick, wie die Gesellschaft durch das geschichtsträchtige Dorf zieht.
Beim Hotel Bären angekommen, startet die Fotosession, während wir mit einem fantastischen Apéro verwöhnt werden. Später wird im grossen Saal ein ausgesprochen vielseitiges Abendessen serviert. Danach übernimmt die Musik das Kommando! Wir feiern ausgiebig mit, verabschieden uns aber gegen Mitternacht, um in unser Hotel im benachbarten Huttwil zurückzukehren.
Ein gewaltiger Dank an das Brautpaar – wir sind überglücklich, dass wir bei diesem herzlichen Fest dabei sein durften!
Ungarn
Nach den wunderschönen Erlebnissen in der Schweiz ist die Zeit gekommen, das nächste Kapitel unseres Heimaturlaubes aufzuschlagen. Wir steigen in den Flieger und reisen nach Ungarn. Hier steht das Wichtigste im Mittelpunkt: der Besuch bei den Eltern von Zsolt und Schwester und Schwager von Emese. Es ist uns ein tiefes Bedürfnis, nach der langen Zeit in der Ferne wieder wertvolle Tage miteinander zu verbringen.
In Ungarn geniessen wir die Vertrautheit und die gemeinsame Zeit im Kreise der Liebsten. Es sind die Gespräche am Küchentisch und das herzliche Lachen der Geschwister, die uns daran erinnern, wie wichtig diese Wurzeln sind. Wir nutzen die Tage, um zur Ruhe zu kommen, alte Geschichten aufzuwärmen und einfach die Gegenwart der Familie zu geniessen, bevor uns die Reiselust wieder Richtung Mittelamerika zieht.
Von Basel via Istanbul nach Cancún
Die Zeit mit der Familie in Ungarn verflog wie im Fluge. Nach fünf intensiven Tagen kehren wir kurz in die Schweiz zurück, um uns mit Abschiedsessen und dem Austausch letzter Erinnerungen auf die grosse Reise vorzubereiten. Doch der Rückweg nach Mexiko verlangt uns alles ab: In Istanbul hat unsere Anschlussmaschine fünf Stunden Verspätung, was die Reisezeit auf über 30 Stunden anschwellen lässt. Wir kommen völlig ausgelaugt am Flughafen Cancún an.
Trotz der langen Reise löst sich die Anspannung am Zoll schnell auf. Ein Rückflugticket wird nicht verlangt, und wir erhalten problemlos erneut 180 Tage Aufenthalt. Die Kontrolle unseres Gepäcks, das vollgepackt mit Ersatzteilen und Lebensmitteln ist, verläuft äusserst flüchtig. Ein tiefes „Phu…“ entfährt uns – die Sorge, zu viel mitgenommen zu haben, war unbegründet.
Bei Nomad Sun Camping angekommen, wartet unser Bodyduck bereits geduldig auf uns. Nach der kräftezehrenden Odyssee gibt es nur noch ein kurzes Programm: Ein Sprung in den kühlen Pool, ein wohlverdientes Bierchen, und dann fallen wir einfach nur noch ins Bett. Es ist ein wunderbares Gefühl, wieder hier zu sein und das Abenteuer fortzusetzen.








































