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2023.04.02 – 04.19 Mexiko

Zsolt
Zsolt – 2023.04.02 – 04.19 Mexiko

Baja California (Mexico light), Teil 3

Cascada Sol de Mayo

Die Baja California überrascht uns immer wieder aufs Neue. Sie ist eben nicht nur weisse Strände, Wale und ein Paradies für Surfer. Tief in den Bergen entdecken wir versteckte Paradise, die uns den Atem rauben. Eines davon ist die Cascada Sol de Mayo in der Nähe von Santiago.

Inmitten der kargen Berglandschaft stürzt hier ein Wasserfall in eine tiefe, von Granitfelsen umrahmte Lagune. Gemeinsam mit Claudia und Thomas (@dubu_and_more) geniessen wir das herrlich kühle, glasklare Süsswasser – eine willkommene Abwechslung zum klebrigen Salz des Meeres.

Der Abstieg zum Wasserfall ist kurz, aber beeindruckend. Man wandert durch eine Landschaft, die fast wie eine andere Welt wirkt, bis man das Rauschen des Wassers hört.

Rancho San Dionisio

Die Rancho San Dionisio bei Clarence und Isabell hat sich definitiv zu einem unserer absoluten Lieblingsplätze auf der Baja California entwickelt. Es ist eine wahre Oase: Mangobäume, Bananenstauden und ein prächtiger Gemüsegarten werden hier mit viel Liebe gehegt und gepflegt. Das Unglaubliche: Als Gäste der Rancho dürfen wir uns nach Herzenslust am frischen Obst und Gemüse bedienen!

Die Zufahrt entlang des Flusses ist ein Abenteuer für sich – kurvenreich und über staubige Naturstrassen. Doch die spektakulären Ausblicke auf die umliegenden Berge und das glitzernde Wasser des Flusses entschädigen für jeden Meter im Staub.

Hier verbringen wir zusammen mit Claudia & Thomas (@dubu_and_more) und Susanne & Klaus (@timetotravel-ks) ein paar wunderbar lustige Tage. Unsere Zeit ist geprägt von:

  • Spannenden Runden Mexican Train am Nachmittag.
  • Gemütlichen Abenden am Lagerfeuer.
  • Dem Austausch von lustigen Geschichten und Reiseerlebnissen.

Los Barriles

Am Strand von Los Barriles haben wir uns mit Claudia & Thomas (@dubu_and_more) sowie Susanne & Klaus (@timetotravel-ks) zu einer gemütlichen, windgeschützten Wagenburg zusammengestellt. So trotzen wir dem Wind und geniessen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen.

Ein kulinarisches Highlight bereitet uns Emese: Sie backt für alle feine Öpfelchüechli, die herrlich duften und noch besser schmecken. Mit dieser süssen Stärkung im Bauch machen wir uns auf den Weg in die Stadt.

In Los Barriles angekommen, tauchen wir in das bunte Treiben des Wochenmarktes ein. Überall gibt es Musik, es wird getanzt und die lokale Lebensfreude ist förmlich greifbar.

Den krönenden Abschluss findet dieser Tag bei Vollmond. Wir kehren in die Amigos Bar direkt am Strand ein. Bei gutem Essen und dem sanften Rauschen der Wellen unter dem hellen Mondschein lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Camino Cabo Este

Wir setzen unsere Reise fort und fahren im tiefen Süden den Camino Cabo Este entlang. Die sandige Naturstrasse führt uns immer direkt an der Küste vorbei. Es ist genau das Baja-Feeling, das wir lieben: Wir finden immer wieder traumhafte Strände, die mal mehr, mal weniger einsam sind, und schlagen dort für einige Tage unser Lager auf.

Tagsüber beleben einige Locals die Buchten, doch sobald die Sonne untergeht, gehört uns die Küste fast alleine. Die Nächte sind hier wunderbar still und richtig einsam – nur das Rauschen des Meeres ist zu hören.

Die Tage an diesen abgelegenen Plätzen vergehen wie im Flug. Wir verbrigen die Zeit mit fischen, ausgedehnte Spaziergänge am Wasser entlang und entdecken die wilde Küstenlinie. Die staubigen Pisten hinterlassen ihre Spuren, also stehen immer wieder kleinere Reparaturen und Checks am Fahrzeug an, damit der Bodyduck fit bleibt.

Los Cabos

Wir erreichen die touristische Hochburg der Baja California. Unter einem strahlend blauen Himmel und zwischen unzähligen Palmen widmen wir uns erst einmal den praktischen Dingen des Overlander-Lebens. Als Erstes steuern wir eine Lavanderia an, um die staubige Wäsche der letzten Wochen aufzufrischen. Auch für das persönliche Wohlbefinden ist Zeit: Emese nutzt die Gelegenheit, um sich beim Coiffeur @stylers Beauty Salon & Barbershop die Haare schneiden zu lassen. Genaro ist ein sehr versierte Coiffeur, äusserst freundlich und sie fühlt sich bei ihm bestens aufgehoben. Auch die Preise sind für diese touristische Gegend absolut annehmbar: Haarschnitt Damen: 500 Pesos und Männer: 450 Pesos.

Zum Einkaufen besuchen wir die grossen Superzentren La Comer und Chedraui Selecto. Wir sind beeindruckt von der riesigen und wunderschön präsentierten Auswahl. Besonders das Angebot an frischem Gemüse und Früchten ist erstklassig sortiert. Wir entdecken ausserdem Schweizer Fondue von Gerber und Emmi! Auch wenn die Preise mit ca. 500 Pesos pro Packung ziemlich gesalzen sind, ist es ein schöner Anblick aus der Heimat.

Nach dem Trubel der Stadt zieht es uns aber wieder in die Natur, und wir fahren gegen Abend an einen einsamen Strand zurück.

Cabo San Lucas

Nach den praktischen Erledigungen stürzen wir uns in das bunte Leben der touristischen Hochburg. Wir schlendern entlang der belebten Hafenpromenade, geniessen das maritime Ambiente und reservieren uns für den nächsten Tag eine Bootstour. Den Abend lassen wir bei einem feinen Nachtessen direkt an der Promenade ausklingen, während die Lichter der Stadt im Wasser glitzern.

Nachdem wir am Vorabend das quirlige Treiben an der Hafenpromenade von Cabo San Lucas bei einem feinen Abendessen genossen haben, zieht es uns heute hinaus aufs offene Meer. Voller Vorfreude besteigen wir unser Boot für die geplante Tour zum südlichsten Zipfel der Halbinsel. Wir gleiten sanft über das türkisblaue Wasser, vorbei am malerischen Playa de los Amantes, dem Liebesstrand, der versteckt zwischen den steilen Klippen liegt. Kurz darauf passieren wir den markanten Pelican Rock, wo sich zahlreiche Seevögel und unter der Wasseroberfläche bunte Fischschwärme tummeln.

Schliesslich erreichen wir das absolute Wahrzeichen der Region: den El Arco de Cabo San Lucas. Es ist ein erhabener Moment, diesen gewaltigen, von der Natur geformten Steinbogen aus nächster Nähe zu sehen. Wir umrunden die markanten Felsen am sogenannten „Land’s End“, dem Punkt, an dem die wilden Kräfte des Pazifiks auf den ruhigeren Golf von Kalifornien treffen.

Doch die Natur hat noch eine ganz besondere Überraschung für uns parat. Zu unserer riesigen Freude zeigt sich das Meer von seiner spektakulärsten Seite: Wir begegnen Grauwalen. Es ist ein unbeschreiblicher Anblick, als diese sanften Riesen direkt vor unseren Augen aus dem Wasser schnellen und mit gewaltiger Wucht wieder eintauchen. Dieses „Breaching“ aus nächster Nähe zu erleben, sorgt bei uns für echte Gänsehaut-Momente. Es ist ein Privileg, diese majestätischen Tiere in ihrem natürlichen Element so ausgelassen beobachten zu dürfen.

Playa Jimi

Unsere Reise führt uns an einen weiteren einsamen Küstenabschnitt: die Playa Jimi. Wir geniessen die absolute Stille und die Weite des Pazifiks. Hier schlagen wir unser Lager auf und lassen die Seele baumeln.

Die Tage verbringen wir mit ausgedehnten Spaziergängen. Wir wandern am endlosen Sandstrand entlang und wagen uns bis ins kaktusbewachsene Hinterland vor, wo die typische Flora der Baja in ihrer vollen Pracht steht.

Natürlich versuchen wir auch hier unser Glück beim Fischen, doch die Fische wollen heute einfach nicht beissen – wir kehren ohne Fang zum Bodyduck zurück. Was uns jedoch traurig stimmt, ist der viele Müll, der hier am Strand angespült wurde oder liegen geblieben ist. Es ist ein herber Kontrast zu der ansonsten so unberührten Schönheit dieses Ortes.

Todos Santos

Wir erreichen das charmante Todos Santos. Der Ort ist ein wahrer Magnet für Kreative: Viele Künstler haben sich hier niedergelassen und ihre eigenen Galerien eröffnet. Es macht grossen Spass, durch die Gassen zu schlendern und die vielfältigen Kunstwerke zu bestaunen.

Natürlich führt uns unser Weg auch am berühmten Hotel California vorbei. Der Legende nach soll es genau das Hotel sein, welches die Eagles in ihrem Welthit besingen – auch wenn die Band das nie offiziell bestätigt hat, gehört der Mythos hier einfach dazu.

Wir geniessen einen hübschen Spaziergang durch das Dorf, vorbei an unzähligen Souvenirläden, die lokales Kunsthandwerk anbieten. Die farbenfrohen Fassaden und die entspannte Stimmung machen den Aufenthalt sehr kurzweilig. Doch sobald die Sonne tiefer steht, zieht es uns wieder weg vom Trubel: Wir suchen uns für die Nacht einen einsamen Strandabschnitt in der Nähe und geniessen die Ruhe des Pazifiks.

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