2023.05.02. – 05.19 Mexiko
Mexiko Mainland, Teil 1
Jardín Botánico de Culiacán
Heute gönnen wir uns eine Auszeit im Botanischen Garten von Culiacán. Auf einer Fläche von etwa einem Hektar erwartet uns eine Wohlfühloase der ganz besonderen Art. Mit über 1’000 verschiedenen Spezies aus der ganzen Welt ist die Vielfalt hier einfach überwältigend.
Die botanische Vielfalt
Die Sammlung ist tiefgreifend strukturiert und dient nicht nur der Ästhetik, sondern auch der Forschung und dem Artenschutz.
Wasserwelten: Grosszügige Teiche mit riesigen Victoria-Wasserlilien bilden das Zentrum einiger Sektoren und ziehen zahlreiche Libellen und Wasservögel an.
17 Botanische Sammlungen: Die Pflanzen sind nach Themen und Ökosystemen geordnet. Es gibt Bereiche für Bonsais, ein Orchidarium (Orchideenhaus) und umfangreiche Abteilungen für Sukkulenten.
Das Palmetum: Dies ist das Herzstück des Gartens. Es beherbergt eine der grössten Palmensammlungen der Welt, mit Arten von fast allen Kontinenten – viele davon sind in ihrer Heimat vom Aussterben bedroht.
Nationale Sammlung von Bambus: Der Garten beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Bambusarten, die oft als natürlicher Sichtschutz und Schattenspender für empfindlichere Pflanzen dienen.
Besonders praktisch für uns: Auf dem grossen Parkplatz des Gartens (24.825, -107.384742) dürfen wir mit dem Bodyduck übernachten. Es ist ein sicherer und ruhiger Ort, um die Eindrücke des Tages Revue passieren zu lassen, während man mitten in der Stadt von Grün umgeben ist.
Villa Celeste
Wir haben uns für zwei Tage im Villa Celeste Hotel Boutique & RV niedergelassen. Nach der Überfahrt aufs Festland ist dies der perfekte Ort, um einige kleinere Unterhaltsarbeiten am Bodyduck vorzunehmen.
Schon auf dem Weg hierher sind uns die vielen kleinen Verkaufsstände aufgefallen, die die Strassen säumen. Überall werden frische Früchte und knackiges Gemüse angeboten. Wir lassen es uns nicht nehmen, anzuhalten und unsere Vorräte mit den lokalen Köstlichkeiten aufzufüllen. Es gibt nichts Besseres, als sonnengereifte Produkte direkt von den Bauern der Region zu kaufen.
Das Wetter am Platz zeigt sich ungestüm: Das Meer ist sehr aufgepeitscht und der Wind fegt heftig über die Küste. Doch die Natur entschädigt uns am Ende des Tages für alles: Der Sonnenuntergang hier ist einfach zauberhaft und taucht den stürmischen Pazifik in ein fantastisches Licht.
Mazatlán
Nach der Ruhe in der Villa Celeste ist Mazatlán ein Kontrastprogramm. Wir fahren den Malecon entlang, finden eine Lücke für den Bodyduck direkt am Strassenrand und machen uns zu Fuss auf, um das Viertel zu erkunden.
Vom Malecon aus ist es nur ein kurzer Sprung in das historische Herz der Stadt. Besonders die Plaza Machado hat es uns angetan – ein eleganter Platz mit kolonialen Gebäuden, vielen Cafés und einer entspannten Atmosphäre. Ein paar Gassen weiter glänzen die gelben Türme der Catedral Basílica de la Inmaculada Concepción, deren Architektur wirklich beeindruckend ist.
Um unsere Vorräte noch weiter zu ergänzen, haben wir den Mercado Pino Suárez besucht. In dieser riesigen Markthalle findet man alles: von frischem Fleisch und Fisch bis hin zu exotischen Früchten und lokalem Kunsthandwerk. Es ist laut, bunt und genau das richtige Erlebnis, um in das Leben auf dem Festland einzutauchen.
Wieder zurück am Meer kommen wir am El Clavadista vorbei. Hier stürzen sich mutige Klippenspringer von einer Plattform in die Brandung des Pazifiks – ein kurzes, aber packendes Schauspiel, das man sich am Malecon nicht entgehen lassen sollte.
Die MEX 40 Libre
Wir verlassen die Küste und nehmen die MEX 40 Libre in Angriff. Es ist eine fantastische Bergstrecke, die uns praktisch von 0 Meter auf über 2’500 Meter über Meer führt. Über 200 Kilometer schlängelt sich die kurvenreiche Route durch die Berge und belohnt uns hinter jeder Biegung mit atemberaubenden Aussichten. Der Bodyduck muss hier ordentlich arbeiten, aber die Panoramen sind jede Mühe wert.
Heute haben wir die bisher höchsten Temperaturen unserer Reise erlebt. An der Küste brannte die Sonne unerbittlich bei Werten zwischen 38 und 41 °C. Es war eine drückende Hitze, die uns erst beim Aufstieg in die Berge allmählich verliess. Je höher wir kamen, desto angenehmer und kühler wurde die Luft – eine wahre Erleichterung nach dem heissen Start am Morgen.
Mit dem Eintritt in den Bundesstaat Durango haben wir auch eine neue Zeitzone erreicht. Wir stellen unsere Uhren eine Stunde vor. Damit verringert sich die Zeitverschiebung zu unseren Lieben in der Schweiz auf nur noch 8 Stunden.
Mexiquillo
Wir erreichen den Parque Natural Mexiquillo und schlagen unser Lager auf 2’500 m ü. M. direkt zwischen den bizarren Steinformationen auf. Diese riesigen, runden Felsen wirken wie von Riesenhand in der Landschaft verteilt. Es ist merklich kühler hier oben, aber die Schönheit der Natur ist schlichtweg wunderbar.
Ein kleiner Wermutstropfen begleitet unseren Besuch: Der berühmte Wasserfall, der eigentlich beeindruckend in die Tiefe stürzen sollte, ist aktuell völlig trocken, da der Fluss kaum Wasser führt.
Etwas bitterer stösst uns jedoch das Erlebnis an der Rezeption auf. Trotz der Informationen anderer Reisender, die von 100 Pesos pro Person berichteten, verlangten die jungen Frauen von uns kurzerhand das Doppelte. Weder Diskussionen noch Verhandlungsversuche halfen – ein kleiner Dämpfer für die ansonsten so gastfreundliche Stimmung, die wir bisher in Mexiko erleben durften.
Durango
Nach den Bergen erreichen wir die Stadt Durango. Wir finden einen idealen Stellplatz auf dem Parkplatz des Parque Guadiana. Besonders beruhigend: Die lokale Polizei hat uns offiziell bestätigt, dass wir hier sicher übernachten dürfen. Von diesem grünen Rückzugsort aus ist die Innenstadt sehr gut zu Fuss erreichbar.
Wir schlendern gemütlich durch die grosszügige Fussgängerzone der Stadt. Unser Weg führt uns direkt auf den prachtvollen Plaza de Armas Victoria, das schlagende Herz Durangos. Wir lassen die beeindruckende Fassade der Kathedrale auf uns wirken, bevor wir weiter durch die geschäftigen Gassen ziehen.
Zum krönenden Abschluss unseres Stadtbummels suchen wir uns ein gemütliches Restaurant und gönnen uns ein feines Abendessen. Die entspannte Atmosphäre in dieser Stadt ist wirklich ansteckend und lädt zum Verweilen ein.
Ferrería de las Flores
Am nächsten Tag zieht es uns zur Ferrería de las Flores. Diese Anlage beherbergte einst die älteste Giesserei Mexikos und ist ein bedeutendes Denkmal der industriellen Vergangenheit der Region. Nachdem der Betrieb eingestellt worden war, sanierte man 1986 die Ruinen und machte sie als Park der Öffentlichkeit zugänglich. Die Kombination aus alten Mauern und grüner Parkanlage verleiht dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Besuch forderte uns jedoch nicht nur historisch, sondern auch fahrerisch. Die Einfahrt zu den Parkplätzen ist aktuell sehr eng, da dort gerade Bauarbeiten stattfinden und alles neu gestaltet wird.
Schnell wurde klar: Wir parkieren lieber draussen. Da der Platz zum Wenden absolut nicht ausreichte, blieb nur eine Lösung: Ich musste den Bodyduck die gut 200 Meter im Rückwärtsgang wieder aus der engen Zufahrt herausmanövrieren. Ein kleines Training für die Geschicklichkeit, aber alles verlief ohne Zwischenfälle!
Paseo del Viejo Oeste
In der wunderschönen, kargen Wüstenlandschaft von Durango tauchen wir ein in die Welt der Revolverhelden. Billy Hughes (oft auch Billy Huge genannt), ein Schauspieler und Stuntman, erbaute diesen Park in den sechziger Jahren ursprünglich als reine Filmkulisse. Die Geschichte des Ortes ist beeindruckend: An die 150 internationale Western-Filme wurden hier und in der Umgebung gedreht. Während wir zwischen den Holzhäusern und dem Saloon spazierten, glaubte ich fast, die markante Stimme von John Wayne im Wind zu hören – er drehte hier Klassiker wie „The Sons of Katie Elder“.
Neben der Filmgeschichte lernten wir einiges über die heimlichen Bewohner der Wüste. In Durango sind Skorpione allgegenwärtig, und wir erfuhren Spannendes über giftige und weniger giftige Arten. Es ist faszinierend und zugleich ein wenig schaurig, diese Tiere so nah zu sehen.
Ein glücklicher Zufall begleitete unseren Besuch: Da heute Muttertag ist, profitierten wir von den vergünstigten Eintrittstickets. Statt des regulären Preises zahlten wir nur 30 Pesos pro Person – ein echtes Schnäppchen für so viel Atmosphäre!
Balneario San Juan
Wir haben uns entschieden, drei Tage im Balneario San Juan zu verbringen. Nach den vielen Kilometern durch die Wüste von Durango ist dies der ideale Rückzugsort, um sowohl den Bodyduck als auch uns selbst wieder auf Vordermann zu bringen. Der Service hier ist allgemein super und die Anlage bietet alles, was das Reiseherz begehrt.
Die verschiedenen warmen Pools mit herrlich entspannendem Thermalwasser sind eine wahre Wohltat. Während wir das warme Nass geniessen und einfach mal „chillen“, nutzen wir die Zeit auch für praktische Dinge:
- Eine kleine elektrisches Problem am Bodyduck konnte erledigt werden.
- Dank der Infrastruktur haben wir unsere gesamte Wäsche gewaschen.
Besonders praktisch ist die komplette Ausstattung mit Entsorgungsstation (Dumping), Wasseraufnahme sowie sauberen Duschen und WCs.
Nombre de Dios
Wir haben einen Abstecher nach Nombre de Dios gemacht – ein kleines Dorf mit ganz besonderem Charme, das den Titel „Pueblo Mágico“ absolut verdient. Während wir gemütlich über die Hauptstrasse schlenderten, vorbei an den bunten Hausfassaden und über den belebten Plaza de Armas, liessen wir den mexikanischen Zauber in aller Ruhe auf uns einwirken. Es ist einer dieser Orte, an denen die Zeit ein wenig langsamer zu laufen scheint.
Abseits der Hauptwege, in einer charmanten Nebengasse, haben wir ein kulinarisches Juwel entdeckt: „La Villa“. Dort werden ausgezeichnete Gorditas angeboten – eine lokale Spezialität, die man sich hier nicht entgehen lassen darf. Frisch zubereitet und mit verschiedenen Füllungen versehen, waren sie der perfekte Abschluss für unseren Dorfspaziergang.
Sierra de Órganos
Wir verbringen den Tag im Parque Nacional Sierra de Órganos, einer Landschaft, die uns mit ihren monumentalen Felsformationen schlichtweg den Atem raubt. Diese riesigen Rhyolith-Säulen ragen wie versteinerte Orgelpfeifen hunderte Meter in den Himmel und bilden ein wahres Labyrinth aus Stein.
Wir schnüren unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg mitten hinein in dieses Naturschauspiel. Der Pfad führt uns direkt zwischen die gewaltigen Felsnadeln. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Erosion über Jahrmillionen diese bizarren Formen geschaffen hat. Wir fühlen uns winzig klein, während wir zwischen den Giganten wandern und die absolute Stille der Natur geniessen.
Nach der Wanderung lassen wir den Tag am Stellplatz gemütlich ausklingen. Da ein Grill vorhanden ist, entfachen wir ein ordentliches Feuer. Sobald die Glut perfekt ist, kommen unsere Steaks auf den Rost. Der Duft von frisch gebratenem Fleisch in der kühlen Bergluft ist unschlagbar. Die Steaks schmecken hervorragend und wir geniessen das Essen unter freiem Himmel, während die Silhouetten der Felsriesen langsam in der Dunkelheit verschwinden.
Súchil
Unsere Fahrt in Richtung der archäologischen Stätte von Alta Vista (Chalchihuites) führt uns durch ein weiteres Schmuckstück der Region: das Pueblo Mágico Súchil. Der Ort empfängt uns mit der typisch farbenfrohen und geschichtsträchtigen Atmosphäre, die diese ausgezeichneten Dörfer so besonders macht.
Gerne hätten wir den Bodyduck parkiert, um die Gassen zu Fuss zu erkunden. Doch die Suche nach einem passenden Parkplatz für unser grosses Gefährt gestaltet sich schwierig – im engen Ortskern finden wir keine geeignete Lücke. So entscheiden wir uns, den Moment während der Durchfahrt einzufangen. Die Bilder, die wir direkt aus dem Fahrzeug heraus machen, halten den mexikanischen Zauber von Súchil für uns fest und werden uns als schöne Erinnerung an diesen flüchtigen Besuch dienen.
Alta Vista
Wir besuchten die beeindruckenden Ruinen der Chalchihuites-Kultur, die hier zwischen 200 und 950 n. Chr. ihre Blütezeit erlebte. Die Anlage war ein bedeutendes zeremonielles und astronomisches Zentrum, fast genau am Wendekreis des Krebses gelegen. Im kleinen Museum vor Ort konnten wir viele Fundstücke wie Keramiken und Werkzeuge bewundern, die bei den Ausgrabungen ans Licht kamen.
Besonders faszinierend ist die exakte Ausrichtung der Stadt. Die Priester-Astronomen nutzten die umliegenden Berge als gigantischen Horizont-Kalender:
- Der Picacho-Gipfel: Dieser markante Berg im Osten dient als präziser Fixpunkt.
- Das Zeichen für die Aussaat: Zur Zeit der Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) geht die Sonne exakt hinter der Spitze des Pico del Fraile (oder Picacho) auf. Wenn der erste Lichtstrahl genau über diesen Gipfel bricht, war dies für die Chalchihuites das göttliche Signal, dass der Winter vorbei ist und die Zeit für die Aussaat beginnt.
- Die Sonnenwende: Alta Vista gilt als der „Ort, an dem die Sonne umkehrt“. Zur Sommersonnenwende erreicht sie hier ihren nördlichsten Punkt und wirft mittags keinen Schatten mehr – ein heiliger Moment für die damaligen Bewohner.
8-ung auf dem Parkplatz! 🐜🐜🐜🐜
Die Parkwächter waren sehr freundlich und erlaubten uns, mit dem Bodyduck auf dem Parkplatz zu übernachten. Aber Vorsicht ist geboten: Direkt auf dem Platz befinden sich zwei grosse Ameisenhügel. Die roten Ameisen dort sind alles andere als gastfreundlich – sie beissen sofort zu, wenn man ihnen zu nahe kommt. Ein echter Slalom beim Aussteigen!
Zacatecas
Wir erreichen die beeindruckende Silberstadt Zacatecas. Unser Standplatz für die Nacht ist beim Hotel Baruk. Für 450 Pesos haben wir hier einen sicheren Platz inklusive Strom, Wasser und der Nutzung der Sanitäranlagen. Die Lage ist ideal: In nur fünf Minuten sind wir mitten im Geschehen.
Zacatecas überwältigt uns mit seinen tollen Kolonialgebäuden und prunkvollen Kirchen, allen voran der Kathedrale mit ihrer unglaublich detailreichen Fassade. Die Stadt ist voller Energie und „schriller“ Menschen, was dem historischen Ambiente einen modernen, lebendigen Kontrast verleiht.
Während wir die Atmosphäre auf uns wirken liessen, wurden wir Zeugen einer typisch mexikanischen Feierlichkeit: Eine grosse Hochzeitsgesellschaft fuhr laut hupend und feiernd durch die engen Gassen der Stadt – ein Spektakel, das man einfach miterlebt haben muss!
Nach all den mexikanischen Eindrücken der letzten Tage entschieden wir uns beim Abendessen für eine kulinarische Abwechslung. In der Nähe des Zentrums fanden wir ein Restaurant und genossen ein ausgezeichnetes griechisches Abendessen. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie international die Küche in den grösseren mexikanischen Städten sein kann.
Mina El Edén
Gleich um die Ecke von unserem Parkplatz tauchen wir in eine andere Welt ein: die Mina El Edén. Die Geschichte dieser Mine begann um 1586. Fast vier Jahrhunderte lang, bis 1960, wurden hier Silber, Gold sowie unzählige Edelsteine und Mineralien ans Tageslicht gefördert. Es war einst die reichste Mine Mexikos, doch der Glanz des Metalls hatte einen hohen Preis.
Der Einblick in die Stollen ist erschütternd. Die Schätze wurden unter schwierigsten Bedingungen abgebaut, oft von Sklaven und unterdrückten Arbeitern. Der Rundgang zeugt von einem fast unmenschlichen Willen, reich zu werden, ohne Rücksicht auf die Gesundheit oder das Leben der Bergleute. Es ist beklemmend zu sehen, durch wie viele schmale Gänge und tiefe Schächte sich die Menschen damals graben mussten.
Heute ist die Mine ein Museum, das nicht nur die geologischen Schätze zeigt, sondern auch an das Leid erinnert, das mit dem Silberboom verbunden war. Besonders kurios: In einer der grossen Kavernen befindet sich heute eine Diskothek – ein seltsamer Kontrast zur düsteren Vergangenheit des Ortes.
Cerro de la Bufa
Wir haben uns mit dem Bodyduck auf den Weg nach oben gemacht und direkt am Strassenrand parkiert. Die Belohnung war eine fantastische Aussicht auf ganz Zacatecas, die uns schon beim Abstellen des Fahrzeugs den Atem raubte. Es gibt kaum einen besseren Ort, um die Dimensionen dieser Silberstadt zu begreifen.
Am nächsten Morgen nutzten wir die kühle, klare Luft für einen Spaziergang zu den Wahrzeichen des Berges. Unser Weg führte uns zum imposanten Denkmal der „Toma de Zacatecas“, das an die entscheidende Schlacht der mexikanischen Revolution erinnert. Die riesigen Reiterstatuen von Pancho Villa und seinen Generälen wirken vor dem weiten Horizont besonders kraftvoll.
Gleich daneben besuchten wir die wunderschöne Kapelle Santuario de la Virgen del Patrocinio. Die Ruhe in der kleinen Kirche und der friedliche Vorplatz bildeten einen schönen Kontrast zur bewegten Geschichte dieses Ortes. Es war der perfekte Moment, um noch einmal tief durchzuatmen, bevor wir die Weiterreise antraten.






















































































































































































































































































































