2026.04.25 – 05.05 Costa Rica
Costa Rica Teil 8
21°C / 5°C
3426m ü.M.
91% Humidity
Cero de la Muerte
Wir verbringen zwei Tage am Cerro de la Muerte, dem mit rund 3’500 Metern höchsten Punkt des Panamerikanischen Highways in Costa Rica. Die Gegend ist von einer herrlichen Stille geprägt, auch wenn die Aussicht meistens durch dichte Wolken verdeckt bleibt und jeden Nachmittag kräftige Regengüsse einsetzen. Die Vormittage nutzen wir, um den Weg zu den höchstgelegenen Telefonmasten zu erklimmen, was aufgrund der dünnen Luft eine ziemliche Anstrengung abverlangt. Eine kurze Aufhellung beschert uns schliesslich einen wundervollen Sonnenuntergang im Wolkenmeer. Die sinkenden Temperaturen zwingen uns gegen Abend dazu, unsere Heizung zu starten, was bereits seit längerer Zeit nicht mehr erforderlich war. Trotz der widrigen klimatischen Bedingungen geniessen wir die Abgeschiedenheit an diesem geschichtsträchtigen Ort, der seinem Namen „Berg des Todes“ durch die frostige Kälte alle Ehre macht.
722m ü.M.
30°C / 22°C
81% Humidity
46 Km gefahren
San Isidro de El General
Wir fahren in Serpentinen den Berg hinab und erreichen nach anderthalb Stunden San Isidro de El General. Der Höhenunterschied ist beachtlich: Beim Start auf 3.426 Metern über dem Meer beträgt die Temperatur nur etwa 10°C, während uns am Ziel auf 722 Metern warme 30°C erwarten.
Beim Hotel Zima können wir für 10 USD pro Nacht auf dem hinteren Parkplatz parken. Tagsüber ist es wegen eines benachbarten Grosswarenhauses etwas laut, da dort viele LKW´s anliefern und ihre Motoren laufen lassen. Doch ab 21 Uhr wird es angenehm ruhig, und die Nacht verläuft sehr ruhig.
Da es nach zwei Monaten wieder Zeit für eine Kontrolle bei Zsolt ist, vereinbaren wir im Laboratorium San Isidro del Valle einen Termin für Mittwoch. Dabei spazieren wir durch die eher unscheinbare und etwas chaotische Stadt. Auffällig ist, dass an vielen Orten Englisch gesprochen wird – vermutlich von US-Amerikanern oder Kanadiern. Auch auffalend, wir sehen zahlreiche Gesundheitszentren, Zahnarztpraxen, Augenärzte und Laboratorien. Auch auf dem Feria del Agricultor, einer grossen Markthalle, ist die Präsenz von Nordamerikanern spürbar. Wir nutzen die Gelegenheit, um frisches Obst und Gemüse zu kaufen, und machen uns anschließend auf den Rückweg zu unserer Unterkunft. Dort erwartet uns der erfrischende Pool des Hotels.
Die Ergebnisse der Untersuchung erhalten wir noch am selben Nachmittag – glücklicherweise sind sie alle positiv.
Die Reise kann weitergehen, Freude herrscht……
1m ü.M.
31°C / 25°C
89% Humidity
36 Km gefahren
Playa Dominical
Bevor wir unsere Fahrt fortsetzen, füllen wir den Wassertank beim Hotel auf. Etwas ausserhalb der Stadt nutzen wir einen grossen Walmart, um unseren Kühlschrank, den Tiefkühler sowie die Vorratskiste vollständig zu komplettieren.
Die Strasse bis an die Küste erweist sich als eng und kurvenreich, lässt sich jedoch gut befahren.
Wir tanken zum ersten Mal seit August letzten Jahres wieder Diesel zu einem Preis von ₡565 pro Liter.
An der Playa angekommen, finden wir auf Anhieb einen passenden Stellplatz direkt am Meer vor den Palmen. Der Strand zeigt sich jedoch weniger einladend, da er statt aus Sand aus Rollgestein besteht und die Wellen zum Teil sehr hoch sind. Da uns nicht nach Baden zumute ist, begnügen wir uns mit einem ausgiebigen Spaziergang am Wasser und besichtigen das Dorf mit seinen zahlreichen Souvenirverkäufern.
5m ü.M.
31°C / 25°C
93% Humidity
5 Km gefahren
Refugio Nacional de Vida Silvestre Hacienda Barú
Das Refugio Nacional de Vida Silvestre Hacienda Barú gilt als absoluter Geheimtipp unter Naturliebhaber. Im Gegensatz zum bekannten Manuel Antonio Nationalpark ist Hacienda Barú keineswegs überlaufen. Es gibt drei Wanderwege, für deren Erkundung wir etwa vier Stunden benötigen. Während unseres Besuchs sichten wir zahlreiche Tiere; zudem sind wir selbst an einem Samstag fast allein im Park unterwegs. Der Eintritt beträgt 20 USD/P. Der freundliche Besitzer erlaubt uns, die Nacht kostenlos auf dem Parkplatz zu verbringen. Es gibt reichlich Platz für grössere Fahrzeuge. Die Abzweigung von der Hauptstrasse liegt direkt neben der Tankstelle und ist durch ein grosses Schild deutlich markiert. Eine kurze Schotterstrasse führt uns schliesslich hinein in diesen beeindruckenden Park.
34°CV / 24°C
2m ü.M.
85% Humidity
74 Km gefahren, 1.5 Std
Playa Bandera
Wir planen ein paar Tage am Meer zu verbringen, wofür die Playa Bandera bestens geeignet ist. Wir positionieren uns zwischen Palmen, geniessen jedoch trotzdem genug Sonnenschein, um unsere Batterien problemlos über die Solaranlage aufladen zu können, während wir nur wenige Meter vom Wasser entfernt stehen.
Da heute Sonntag ist, befinden sich viele Einheimische mit ihren Familien am Strand. Am Montag zeigt sich zwischen den Palmen leider ein entsprechendes Bild, da viel Abfall zurückgelassen wurde. Obwohl Mülleimer aufgestellt sind und alle paar Meter Hinweistafeln mit der Aufschrift „Sin basura, la playa es más bonita“ an die Sauberkeit appellieren, wird deutlich, dass in Bezug auf das Umweltbewusstsein in Mittelamerika noch viel Lernbedarf besteht.
32°C / 24°C
87m ü.M.
91% Humidity
24 Km gefahren, 1 Std.
Rainmaker
Die Anreise von der Playa Bandera nimmt etwa eine Stunde auf gut befahrbaren Schotterwegen in Anspruch. Etwa einen Kilometer vor dem Parkeingang verbringen wir die Nacht auf einem privaten Parkplatz. Um 08:00 Uhr morgens entrichten wir an der Rezeption den Eintrittspreis von 27’000 Colones und betreten das ruhige Regenwald-Reservat Rainmaker.
Der Rundwanderweg ist insgesamt etwa vier Kilometer lang und führt uns tief in die bezaubernde Wildnis des dichten Primärwaldes. Wir bemerken sofort die angenehme Stille des Parks, wo wir kaum anderen Besucher antreffen und nur von den natürlichen Waldgeräuschen erfüllt ist. Der Pfad verläuft über mehrere Hängebrücken und vorbei an kleinen Wasserfällen, während uns die wundersame, leuchtend grüne Pracht des Regenwaldes vollkommen umschliesst. Während der Wanderung entdecken wir zwar einige Eidechsen und verschiedene Singvögel, doch weitere grössere Tierbegegnungen bleiben uns leider verwehrt. Dennoch begleitet uns das glasklare Wasser des Flusses stetig auf unserem Weg durch diese faszinierende Kulisse. An einem grossen Naturpool legen wir eine Pause ein und nutzen das frische, saubere Wasser für eine willkommene Abkühlung.
Die gesamte Atmosphäre ist äusserst natürlich und entspannt, weit weg vom Trubel in Manuel Antonio, wodurch sich Rainmaker wie ein unentdecktes, magisches Stück Regenwald anfühlt.
Nach diesem sehr gelungenen Vormittag kehren wir bei einem Rancho zu einem feinen Essen ein. Haben gefragt, ob wir nach unserer Konsumierung auf ihrem Parkplatz übernachten dürfte, erwiederte sie, ja, aber das Parken kostet 40USD extra, was wir dankend abgelehnt haben….
Das Essen war fein….




































































































Super gut gemacht. Tolle Beiträge und Bilder. Danke Somi…
Hallo Hämpi
Es freut mich sehr, wenn ich positive Rückmeldungen erhalte….
Liebe Grüsse